IFOR

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Die Abkürzung IFOR steht für mehrere Organisationen

*"International Fellowship of Reconciliation" - Internationaler Versöhnungsbund, eine unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Friedenorganisation.

  • "Peace Implementation Forces" der Vereinten Nationen unter NATO-Kommando in Bosnien-Herzegowina.
  • "Institut für Operations Research" an der ETH Zürich.

Bei DESY-MHFe steht das Akronym für "Immediately Fixing of Operating Failures and Repair" und bezeichnet den wöchentlich wechselnden Dienst zur Behebung von Anlagenstörungen. Der IFOR-Dienst ist im internen DESY Telefonnetz erreichbar unter 5652 & 5653.


Aufgaben des IFOR-Dienstes bei DESY-MHFe:

  • Teilnahme am täglichen 8:30-Meeting im BKR
  • Registrierung von Anlagenstörungen und Klärung der Ursachen
  • Störungssuche und -Behebung, ggf. Anforderung von Spezialisten.
  • Eintragung aller Störfälle in die Datei HF-Betriebsstatistik-Jahr_KW.xls (zu finden unter *N:/mhfe/4all/public/mhfe/Betrieb DE-DO-PE-HE/Logbuch)
  • Pflege der Seite Aktuelle MHF-e Infos für den BKR



PETRA, REAKTION AUF HF-ANLAGENSTÖRUNGEN

Die Technische Notiz befindet sich im EDMS, hier ist ein Auszug davon.

Die Verfügbarkeit von PETRA soll im Jahresmittel mindestens über 95 % liegen. Ziel ist eine Verfügbarkeit von über 97 %.Der Unterschied zwischen 95 % und 97 % mag manchem vernachlässigbar erscheinen. Tatsächlich bedeutet 97 % Verfügbarkeit eine um 40% geringere Ausfallzeit gegenüber 95 % Verfügbarkeit! Die HF-Systeme gehören zur Spitzengruppe der Ausfallzeitproduzenten. Der Mittelwert 2011 bis 2014 beträgt knapp 30 Minuten Ausfallzeit pro Nutzerbetriebstag. Eine deutliche Verbesserung hätte einen großen Effekt auf die Verfügbarkeit von PETRA insgesamt. Ziemlich genau die Hälfte der Ausfallzeit kommt durch seltene aber zeitintensive Einzelereignisse zustande. Sie treten etwa einmal pro Jahr auf, benötigen dann aber im Mittel zwei Tage zur Beseitigung. Hier besteht Potenzial Ausfallzeit durch verbesserte Vorgehensweise zu minimieren.

  • SENDER-STÖRUNG
    • Bei Störung einer Senderanlage gibt es die Möglichkeit auf den sogenannten 1-Sender-Betrieb umzuschalten. Für die Rufbereitschaft ist der Zeitpunkt schwierig abzuschätzen, wann eine Fehlersuche besser abgebrochen werden sollte, um auf den 1-Sender-Betrieb umzuschalten. Nachfolgende Vorgabe soll der Rufbereitschaft diese Entscheidung abnehmen.
    • Ist 2 h nach Aufnahme der Fehlersuch- bzw. Reparaturarbeiten vor Ort die Anlage noch nicht wieder betriebsbereit, wird ein schaltberechtigter Mitarbeiter (siehe dazu Betriebsanweisung_BETÄTIGEN_DER_WG-SHUTTER_.pdf) alarmiert.
    • Ist nach einer weiteren Stunde die Anlage noch nicht wieder betriebsbereit, wird auf den 1-Sender-Betrieb umgeschaltet.
  • CAVITY-STÖRUNG MIT VAKUUMLECK
    • Wird im Zusammenhang mit einer Cavity-Störung ein Vakuumleck diagnostiziert, ist zunächst die MVS-Rufbereitschaft zu alarmieren. Die MVS-Rufbereitschaft muss zunächst das Vakuumleck lokalisieren und wird dann entscheiden, ob eine temporäre Klebung sinnvoll ist. Falls weder eine Klebung noch ein weiterer Betrieb unter den vorhandenen Bedingungen möglich ist, muss die undichte Komponente ausgetauscht werden. Diese Entscheidung wird normalerweise nicht die Rufbereitschaft alleine treffen müssen, sondern wird von den Gruppenleitungen in Absprache mit der PETRA-Koordination getroffen.
  • CAVITY-STÖRUNG OHNE VAKUUMLECK
    • Cavity-Störungen ohne Vakuumleck eröffnen die Möglichkeit die betreffende Cavity vom Hohlleitersystem abzukoppeln. Für das Abkoppeln einer Cavity wird man sich nur entscheiden, wenn es um die Abwendung eines tagelangen Betriebsstillstandes geht. Beispielsweise wenn häufige Gasausbrüche, Kopplerüberschläge, dr/dt-Ereignisse keinen sinnvollen Betrieb mehr zulassen oder eine Cavity einen in-situ irreparablen Schaden aufweist. Diese Entscheidung wird normalerweise nicht die Rufbereitschaft treffen müssen, sondern wird von der Gruppenleitung in Absprache mit der PETRA-Koordination getroffen.

Für weitere Information siehe Technische Notiz “ PETRA, REAKTION AUF HF-ANLAGENSTÖRUNGEN“


IFOR Laptops

Ab sofort können bei Oliver Koschig IFOR Laptops geliehen werden.