Funkendurchbruch

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Quelle: Webpage der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG www.dpg-physik.de

Funkendurchbrüche können bei hohen Drücken und hohen elektrischen Feldstärken entstehen. Hier erzeugt ein Start-Elektron einen Plasmabereich mit hohen elektrischer Feldstärke, einen sogenannten Streamer. Durch Photoemission und –absorption werden weitere Streamer erzeugt und es kann sich ein hochleitfähiger Plasmakanal zwischen Kathode und Anode ausbilden. Der Aufbau einer solchen Entladung ist etwa 1000 mal schneller als der einer Glimmentladung. Der Blitz ist ein Beispiel für den Funkendurchbruch. In der Technik sind Funkendurchbrüche häufig unerwünscht; Ausnahmen sind Unterwasserfunken zur Stoßwellenerzeugung in der Medizin oder in der Umwelttechnik zur Schrott- und Beton-zertrümmerung.