Brillanz

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Viele Experimente benötigen einen hohen Photonenfluss mit kleiner Divergenz aus einer idealerweise punktförmigen Quelle. Die benutzte Größe zur Beschreibung dieser Qualität heißt Brillanz.

Die Brillanz beschreibt in der Optik die Bündelung eines Strahls elektromagnetischer Strahlung.

Die Brillanz \(B\) ist definiert als die Anzahl \(\Delta N\) der Photonen pro Zeit \(t\), Fläche \(A\), Raumwinkel \(\Delta \Omega\) und innerhalb eines schmalen Wellenlängenbereichs:

\[B = \frac{\Delta N}{t \cdot A \cdot \Delta \Omega \cdot \frac{\Delta \lambda}{\lambda}}\]

Als Maß für die Qualität einer Strahlung ist die Brillanz besonders bei modernen Synchrotronstrahlungsquellen von Bedeutung, z.B. PETRA-III. Gemäß dem Satz von Liouville lässt sich die Brillanz einer Quelle - anders als Intensität und Divergenz - nicht durch Optik verändern.